Pflegeberatung
Beratung

Ihr Entschluss steht fest: Sie möchten Ihren Lebensabend zu Hause in der gewohnten Umgebung trotz Pflegebedürftigkeit verbringen.

Wie sehr die Pflege zu Hause den Alltag verändert, wird doch oft unterschätzt. Um sich auf die neue Situation richtig vorzubereiten, empfehlen wir sich zuvor gut beraten zu lassen.

Zu unseren Aufgaben als anerkannter Pflegedienst gehört auch die Aufgabe der Beratung.

Wir haben für diese sehr anspruchvolle Aufgabe Pflegeberater ausbilden lassen, die Ihnen mit Rat und Tat zur seite stehen.
Beratung bei bevorstehendem Ende eines Krankenhausaufenthaltes als Pflegefall oder bei fortschreitender Pflegebedürftigkeit
Um sich ein Bild über die Pflegesituation zu verschaffen, ist es besonders Wichtig die genauen Diagnosen zu kennen, um so das Ausmass der Pflegebedürftigkeit einzuschätzen. Solltn Sie nach der bevorstehenden Krankenhausentlassung als Betroffener nach Hause kommen, arbeiten wir eng mit den Krankenhäusern zusammen um Ihre Versorgung zu Hause sicher zu stellen.

Ein Besuch in ihrem Häuslichem Umfeld ist dringend zu empfehlen um Ihnen Möglichkeiten zur Entlastung z.B. Hilfsmittel wie Badewannenlift, Treppenlift, Rollstuhl usw. anzubieten.

Eine Ausführliche Beratung unserer Mitarbeiter beinhaltet aber nicht nur die Versorgung mit den richtigen Hilfsmitteln, sondern:

· die Bearbeitung von Anträgen
· Hilfe bei der Beantragung einer Pflegestufe/oder Neubegutachtung bei Verschlechterung der Zustands
· die Möglichkeiten der Kostenübernahme durch die Pflege/Krankenkasen
· die Möglichkeiten zur Entlasstung Ihrer Angehörigen
· die Erstellung eines Individuellen Versorgungsplans.

Beratungsbesuch nach §37.3 SGB XI
Wenn Sie Pflegegeld beziehen, sind Sie durch die Pflegekassen verpflichtet sich regelmäßig von Pflegefachkräften beraten zu lassen. Ihre Pflegekasse teilt Ihnen dann, in einem schreiben mit, in welchem Zeitraum sie uns aufsuchen sollen um eine Begutachtung durchzuführen.

Je nach Pflegestufe werden diese Begutachtungen in intervalen von sechs oder drei Monaten wiederholt.

Die Beratungsgespräche beinhalten:

· Beratung und Unterstützung der Pflegeperson
· Beratung und Unterstützung der Pflegebedürftigen
· Beratung über Hilfsmittel
· Hinweise auf Pflegekurse
· Hinweise auf Leistungen der Pflegekasse
· Erstellung einer Ergebnis- Kurzmitteilung für die Pflegekasse.

Die Beratungskosten werden von Ihrer Pflegekasse übernommen.
Kurse für pflegende Angehörige §45 SGB XI
Was soll das sein:

Es gibt zwei Möglichkeiten sich als Pflegende schulen zu lassen. Zum einen die Möglichkeit der Kursbesuche und zum anderen der Schulungen vor Ort:

Der Pflegekurs:

Wenn Sie einen Angehörigen pflegen oder sich ehrenamtlich um Pflegebedürftige kümmern, können Sie an einem Pflegekurs der Pflegekassen teilnehmen. Diese Kurse Veranstalten wir in Zusammenarbeit mit den Pflegekasse. Sie bieten praktische Anleitung und Informationen, aber auch Beratung und Unterstützung zu vielen verschiedenen Themen. Außerdem bieten diese Kurse pflegenden Angehörigen die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

Die Schulungen vor Ort:

Als Pflegender haben Sie die Möglichkeit,, bis zu 3-mal in der häuslichen Umgebung geschult zu werden. Diese Schulungen sind besonders wertvoll, da sie speziell auf die eigene Pflegesituation abgestimmt sind. Vor Ort wird sofort erkannt, ob der Einsatz von Hilfsmitteln sinnvoll wäre. Anhand des zu Pflegenden, kann direkt gesehen werden, ob sich evtl. Lagerungen und erleichternde Handgriffe bewähren.

Der Pflegeberater rechnet mit der Krankenkasse ab. Es entstehen keine Kosten für Sie.